Berufsbetreuer

Betreuerinnen und Betreuer haben die Aufgabe, Menschen zu beraten, zu vertreten und zu unterstützen, die aufgrund einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung ihre Angelegenheiten (teilweise) nicht selbst erledigen können. Wille und Wohl der betroffenen Menschen stehen dabei unter besonderer Berücksichtigung der UN-Behindertenrechtskonvention an erster Stelle – so schreiben es die Gesetze vor.

Betreuungen werden grundsätzlich von den zuständigen Amtsgerichten eingerichtet. Gesetzlich geregelt ist, dass Betreuungen nach Möglichkeit nur in spezifischen Aufgabenfeldern und nicht pauschal eingerichtet werden. Diese Regelung soll ein möglichst selbstbestimmtes Leben – gerade auch nach Einrichtung einer Betreuung – der betroffenen Menschen gewährleisten.

 

 



Aufgaben des ak-lev

Nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) wird eine Betreuung durch das zuständige Gericht dann eingerichtet, wenn eine Person auf Grund einer psychischen Erkrankung oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht besorgen kann.

Welche Angelegenheiten das im Einzelfall betrifft entscheidet nach sorgfältiger Prüfung das zuständige Betreuungsgericht.

Nach diesen Vorgaben haben sich insbesondere die im Folgenden näher beschriebenen so genannten "klassischen Aufgabenkreise" herausgebildet (Informationen dazu über die Navigation links).